Eine Amputation stellt einen erheblichen Eingriff in die körperliche Unversehrtheit dar und erfordert eine Umstellung der bisherigen Lebensgewohnheiten.

Früher war die Amputation ein lebensrettender Eingriff mit hoher Sterblichkeit. Die Hauptursache waren Kriegsverletzungen und Unfälle.
Heute kommen modernste operative Verfahren zum Einsatz. Das Ziel ist die Bildung eines funktionellen und endbelastbaren Stumpfes.

Die Amputationsursache hat sich seit damals stark verändert. Heutzutage sind nur ca. 20 % aller Amputationen auf Unfälle zurückzuführen. Die restlichen 80 % werden durch Krankheiten, wie z.B. der arteriellen Verschlußkrankheit und Diabetes verursacht.

Voraussetzung für eine erfolgreiche Rehabilitation ist die Wiederherstellung der Funktion und des äußeren Erscheinungsbilds mit Hilfe einer individuell angefertigten Prothese.

Geriatrische Patienten stellen dabei andere Ansprüche an Ihre Versorgung als sportlich aktive Patienten.

 
(Zitat M. Nonnengäßer auf der Vitalis-Gesundheitsmesse 2001 Stadthalle Göppingen)

Leider ist auch heute noch keine Prothese in der Lage eine amputierte Gliedmaße gleichwertig zu ersetzen. Keine Prothese ist zur Zeit in der Lage zu fühlen; Schmerz, Kälte oder Wärme zu empfinden.
Seit Captain Ahab (Moby Dick) hat sich jedoch sehr viel zum Vorteil der Betroffenen geändert. Die Aussage: „Es gibt keine gute Prothese“ war schon damals der Motor um Neuentwicklungen voranzutreiben und ist auch für uns der Antrieb dazu, sich nie auf dem Erreichten auszuruhen.
 

Ziel der Rehabilitation ist die Wiedereingliederung des Betroffenen in das familiäre, soziale und berufliche Umfeld. Um diese Aufgaben zu bewältigen ist es wichtig, dass dem Patienten ein gut funktionierendes Rehabilitationsteam zur Verfügung steht. Die Wünsche und Bedürfnisse des Kunden stehen im Mittelpunkt unseres Interesses.

Das Rehabilitationsteam besteht aus Patient, Arzt, Physiotherapeut, Pflegepersonal, Orthopädietechniker und natürlich auch dem Kostenträger ( z.B. gesetzliche / private Krankenversicherung).
Das für den Betroffenen bestmögliche Ergebnis kann nur durch eine Bündelung der unterschiedlichen Kompetenz und Fokussierung auf seine individuellen Wünsche und Bedürfnisse erreicht werden. Ein perfektes Zusammenspiel aller an der Versorgung beteiligten ist somit ein wichtiger Erfolgsfaktor. Um Ihr persönliches Rehabilitationsteam zu erstellen, nehmen wir gerne für sie Kontakt zu den behandelnden Ärzten, Physiotherapeuten und dem Kostenträger auf.


Wir betreiben gemeinsam mit unseren Ärzten und Physiotherapeuten eine kontinuierliche Weiterentwicklung unserer Prothesen. Der Einsatz modernster Schaft-Technologien und Prothesenpassteile ermöglicht es uns, den individuellen Bedürfnissen unserer Kunden Rechnung zu tragen und dem natürlichen Vorbild immer näher zu kommen. Der menschliche Gang ist ein hochkomplexer Bewegungsablauf. Je nach Amputationshöhe müssen daher vielfältige Funktionen ersetzt werden.

Regelmäßige Schulung und Fortbildung unserer Mitarbeiter ist die Grundlage für unser ständig wachsendes Know-How. Im Forum Donzdorf schulen und informieren wir regelmäßig Ärzte, Physiotherapeuten, Pflegepersonal und Betroffene über Neuigkeiten in der Prothesentechnik.


 

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Die Auswahl der richtigen Versorgung ist von der Aktivität und dem Amputationsniveau des Betroffenen abhängig. Aufgrund eines intensiven Beratungsgesprächs und der Begutachtung Ihres Fußes fertigen wir eine auf Ihre Wünsche und Bedürfnisse abgestimmte Prothesenversorgung an.

Vorfußprothesen:

Die Vorfußamputation kann an unterschiedlichen Stellen des Fußes durchgeführt werden. Die Ausführung der Versorgung muss auf die gewählte Amputationslinie optimiert sein.
                                                            
Die Versorgungspalette reicht von einfachen Einlagen mit integriertem Zehenausgleich, über Silikon-Zehenausgleiche, orthopädische Maßschuhe bis hin zu Silikon-Vorfußprothesen.


Rückfußprothesen:

Bei den Rückfußstümpfen unterscheidet man die Amputation nach Pirogoff / Spitzy und die Syme Amputation. Alle haben den großen Vorteil, dass sie vollständig endbelastbar sind. Die Prothese ersetzt den fehlenden Vorfußhebel und gleicht das Längendefizit, das durch die Amputation entstanden ist, aus. Die prothetische Versorgung ist von der Amputationsart abhängig.

 

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- so einfach ist unsere Zauberformel -


Unsere Unterschenkelprothesen werden nach neuesten Erkenntnissen der Biomechanik gefertigt. Besonderes Augenmerk legen wir dabei auf funktionell ästhetische Gesichtspunkte und Gewichtsoptimierung. Oft entscheiden kleine Details über Erfolg und Misserfolg. Auf Wunsch versehen wir unsere Prothesenfüße z.B. mit lackierbaren Zehennägeln.


Die Grundlage unserer Arbeit bildet ein intensives Beratungsgespräch. Aufgrund dieser Informationen wählen wir gemeinsam mit Ihnen aus einer Vielzahl von Schaftsystemen, Materialien, Passteilen und Bauweisen eine auf Sie und Ihr Umfeld optimal abgestimmte Versorgung aus. Wir beziehen Sie aktiv in unsere Versorgung ein und stellen sie nicht vor vollendete Tatsachen.


Unsere Kernkompetenz:

Linersysteme gehören zu den größten Errungenschaften der modernen Orthopädietechnik. Mit der Einführung der Silikon Haftschaft Technik, ist für viele amputierte Menschen eine erhöhte Tragedauer und ein verbesserter Tragekomfort möglich geworden.


Inzwischen gibt es weit über 50 verschiedene konfektionierte Linermodelle aus Silikon, Silikon-Gel, Polyurethan und thermoplastisch formbare Liner. Die Auswahl ist von unterschiedlichen Faktoren, wie der Stumpfbeschaffenheit, Aktivität, Begleiterkrankungen und Amputationshöhe abhängig.

 

Der Silikon Liner wird direkt auf die Haut aufgerollt und hat eine extrem hohe Haftung. Davon profitieren nicht nur junge , sondern auch ältere Kunden, denen das anziehen der Prothese mit Liner in der Regel wesentlich leichter fällt.


Man unterscheidet zwei verschiedene Systeme:

Liner mit mechanischer Arretierung

   Diese Verbindung lässt sich nur auf „Knopfdruck“, d.h. nur dann lösen, wenn
   es der amputierte wirklich will.

Die Silikon Vakuum Technik

   Die Prothese haftet über ein Vakuum. Anstelle der mechanischen Arretierung
   wird ein Ausstoßventil in Verbindung mit einer Silikon Kniekappe eingesetzt.

 


Neben den unterschiedlichsten Schaftsystemen, stehen selbstverständlich eine Vielzahl von Prothesenpassteilen zur Verfügung. Je nach Aktivitätsgrad und Bedürfnissen unserer Kunden, werden diese gezielt eingesetzt.

Bei den Prothesenfüßen stehen, je nach Einsatzbereich, gelenklose, Energierückgewinnende und einfache bzw. multiaxiale Gelenkfüße zur Verfügung.
     

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Unsere Prothesen werden nach neuesten Erkenntnissen der Biomechanik gefertigt. Die Kombination aus modernster Schaft Technologie mit den unterschiedlichen Prothesenpassteilen ermöglichen uns eine maximale Anpassung an die individuellen Bedürfnisse unserer Kunden.

Es stehen eine Vielzahl von Prothesenpassteilen zur Verfügung. Je nach Aktivitätsgrad und Bedürfnissen unserer Kunden, werden diese gezielt eingesetzt.
Die Steuerung des Kniegelenks reicht vom einfachen und bewährtem Bremskniegelenk über pneumatische und hydraulische Steuerungen bis hin zum computergesteuerten System.

 

Moderne stoßdämpfende, dynamische modulare Verbindungselemente reduzieren Belastungsspitzen und bringen „ Leben“ in die Prothese.

 

In der Schaft Technologie hat der Silikon Haftschaft erfolgreich Einzug gehalten. Der erhöhte Tragekomfort und die erhöhte Haftung wird nicht nur von aktiven Kunden geschätzt. Vor allem älteren Patienten fällt das anziehen der Prothese mit Liner wesentlich leichter. Besonders bei Geriatrieversorgungen, Diabetes oder Durchblutungsstörungen oder in der postoperativen Kompressionstherapie haben sich die Silikon Liner bewährt und können zu einer neuen Lebensqualität verhelfen.

Fazit:

Nur eine optimal auf die Anatomie, Aktivität und Bedürfnisse des Kunden abgestimmte Prothese, kann ihre Aufgabe richtig erfüllen.

Gerne würden wir bei einem persönlichen Beratungsgespräch in entspannter und harmonischer Atmosphäre, alles über Ihre persönlichen Wünsche und Erwartungen erfahren.
Stellen Sie uns auf die Probe und wir werden Ihre Erwartungen übertreffen.

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Bei Finger- und Handprothesen ist, neben der Funktion, die Wiederherstellung des äußeren Erscheinungsbild besonders wichtig. Aus diesem Wissen fertigen wir Finger und Teilhandersatz in Silikontechnik. Diese Technik verbindet gute Funktion mit einer ästhetischen Kosmetik.


Gerne Beraten wir Sie in angenehmer und entspannter Atmosphäre über die unterschiedlichen Versorgungsmöglichkeiten.

Wir sind einen Ausflug Wert.

Sie sind nicht Mobil? Selbstverständlich kommen wir bei Bedarf auch zu Ihnen nach Hause.

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